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Wunden und Wundversorgung

Die Haut ist unser größtes Körperorgan. Verletzungen der Haut werden als Wunden bezeichnet. Diese sind definiert als Durchtrennung oder oberflächliche Beschädigung der Haut oder Schleimhäute. Nach ihren Entstehungsmechanismen kann man Wunden differenzieren und grundsätzlich unterscheiden.

Mechanisch bedingte Wunden entstehen im Rahmen eines Traumas durch Einwirkung von Druck, Zug oder Scherkräften auf das Gewebe und führen zu einer Unterbrechung der Gewebekontinuität. Sie können mit oder ohne Gewebeverlust einhergehen.

Beispiele für Wunden

  • Schnittwunden
  • Schürfwunden
  • Verbrennungen
  • Verätzungen
  • Risswunden

Die Grundlage jeder Wundversorgung ist Verbandmaterial. Dieses wird uns von verschiedenen Herstellern, in unterschiedlichen Verbandkästen und -Taschen, zu verschiedenen Einsatzmöglichkeiten angeboten. Grundsätzlich und in der Basis ist die Bestückung jedes Verbandkastens gleich, Hauptunterschied ist die Menge des Materials.

Eine Auflistung des Inhalts finden sie hier oder unter dem folgenden Link: https://www.dguv.de/medien/fb-erstehilfe/de/sachgebiet/eh_material/liste_eh_material.pdf

Erste Hilfe Wunden versorgen
Wunden und Material zur Wundversorgung

 Ziel jeder Wundversorgung ist

  • die Blutstillung,
  • das Infektionsrisiko zu senken,
  • das Abdecken der Wunde,
  • die Schmerzen lindern (Was man nicht mehr sieht, tut nicht mehr (so) weh!)
  • und die Ruhigstellung.

Dabei ist es egal, wie der Verband angelegt wird oder wie er aussieht. Das heutige Verbandsmaterial ist durchgehend elastisch. Daher muss darauf geachtet werden, dass die Verbände nicht zu fest gewickelt werden, da es sonst zu Durchblutungsstörungen kommen kann.

Sie müssen beim Anlegen eines Verbandes auch immer an den Selbstschutz denken und Einweghandschuhe tragen.